Liebe Mitglieder und Freunde der Gesellschaft,

30. Januar 2020

das Neue Jahr 2020 haben wir mit einer gelungenen, wie ich finde, Neujahrsmatinee begonnen, bei der nicht nur der Pianist Matthias Rein, sondern auch unsere Freunde Sylvie Tyralla-Noel und Rudolf Herrmann eine wunderbare Vorstellung gegeben haben. Heute möchte ich Sie, aus gegebenen Anlaß, noch einmal auf die nächsten anstehenden Termin aufmerksam machen. Dafür bitte ich dringend um Ihre Anmeldungen, damit wir entsprechend planen können.

  • Am Mittwoch, 29. Januar, treffen wir uns um 19 Uhr im Hause Tyralla, Deutschherrenstraß0e 90, 53177 Bonn (Bad Godesberg) zu unserem nächsten „Salon Politique“. Diesmal widmen wir uns dem Thema „Peuple – Volk, Wer ist gemeint?“ Sylvie Tyralla-Noel wird in das Thema einführen, und daraus wird sicher eine interessante Diskussion entstehen über den Gebrauch eines Begriffs, der oft und auch jetzt wieder zu politischen Zwecken mißbraucht wird. Wir bitten um Ihre Anmeldung bis zum 27. Januar unter info@dfg-bonnrheinsieg.de und einen Beitrag zum anschließenden Buffet, bei dem wir dann unsere Diskussionen noch fortsetzen.
  • Am Donnerstag, 30. Januar, macht das Institut Francais den Auftakt zu einem Thema, dem wir uns im Laufe des Jahres widmen werden –insbesondere mit einer öffentlichen Veranstaltung am 7. Mai („Ziemlich fremde Freunde“), die Sie sich schon vormerken sollten. Das Thema „Deutschland und Frankreich, Freunde, die sich nicht verstehen können?“ behandelt die zunehmenden Schwierigkeiten zwischen Deutschen und Franzosen in der gegenseitigen Wahrnehmung. Daraus entstehende Mißverständnisse, die oft auf Klischeevorstellungen beruhen, werden von der Friedensforscherin Dr. Barbara Kunz aus Hamburg und dem Journalisten Christoph von Marschall aus Berlin diskutiert werden. Die Veranstaltung, die in Zusammenarbeit mit der Konrad-Adenauer-Stiftung stattfinden wird, beginnt um 18.30 Uhr im Institut Francais in Bonn, Adenauerallee 35. Anmeldungen sollten bitte an „kas.de/bonn“ gehen.
     
  • Am Montag, 3. Februar, lädt die Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) in Bonn zu einem Vortrag des Berliner Büroleiters und Vizepräsidenten des German Marshall Fund of the US, Thomas Kleine-Brockhoff, zum Thema:  „ Die Welt braucht den Westen – für eineneue liberale Weltordnung“.  Thomas Kleine-Brockhoff war Planungschef im Bundespräsidialamt des xyz Gauck und lange Jahre Korrespondent der ZEIT in Washington, wo derzeit ein Präsident regiert, der von der bisherigen liberalen Weltordnung nicht viel hält. Die Konferenz findet im Universitätsclub Bonn, Konviktstraße 9, in Bonn statt und beginnt um 18h30. Die DGAP bittet um Teilnahmebetätigung bis zum 29.1. (mail@dgap.org)
     
  • Am Donnerstag, 6. Februar, lädt ebenfalls die DGAP zu einem weiteren interessanten Vortrag des Präsidenten der Bundessicherheitsakademie, Ekkehard Brose, zum Thema „Komplizierte Nachbarschaft:  Wie können Deutschland und Europa zur Stabilisierung des Nahen undMittleren Ostens beitragen?“. Auch dies ein Thema von höchster Aktualiltät und Brisanz, das sicher einige von Ihnen interessieren könnte. Dieser Vortrag findet im Universitätsforum in der Heussallee 18-24 in Bonn statt und beginnt um 17h30. Auch hier bittet die DGAP um eine Teilnahmebestätigung (mail@dgap.org).
     
  • Am Dienstag, 11. Februar, fahren wir nach Frankfurt/Main zur Van-Gogh-Ausstellung im Städelmuseum. Wir wollen eine Fahrt mit dem Zug organisieren, der um 8h56  in Bonn und um 9h04 in Bad Godesberg abfährt. Um entsprechend günstige Tickets zu besorgen , benötigen wir unbedingt Ihre verbindliche Anmeldung bis zum 4.2. unter der bekannten Adresse (info@dfg-bonnrheinsieg.de). Eine Führung durch die Ausstellung ist für 14 Uhr vereinbart. Weitere Details entnehmen Sie bitte unserem Info-Brief 3/2019, der auch auf unserer website zu finden ist. Je nach Teilnehmerzahl kann der dort angegebene Teilnehmerbeitrag noch günstiger ausfallen.
     
  •   Und am Freitag, 6. März, treffen wir uns zu unserem ebenfalls traditionellen „Dîner Amical“, diesmal im Restaurant „Villa von Sayn“, Schulstraße 2, in Rheinbreitbach. Ehrengast wird das Mitglied unseres Beirats, Herr Dr. Guillaume Maisondieu sein, der für die Deutsche Telekom arbeitet und sicher so einiges über französische und deutsche Arbeitskultur zu berichten weiß. Auch hier bitten wir um Ihre verbindliche Anmeldung bei info@dfg-bonnrheinsieg.de und die Überweisung des Kostenbeitrags von 35 € auf das Konto der DFG bis zum 2.3. Den Menüvorschlag entnehmen Sie bitte der beigefügten Einladung.

Ebenfalls im Anhang finden Sie die Resolution des Landtags zur Umsetzung des Aachener Vertrags, die in dem Grußwort der Generalkonsulin zur Neujahrsmatinee Erwähnung fand.

Ich hoffe, wir können uns bei der einen oder anderen Veranstaltung sehen und sende

Beste Grüße,

Dr. Detlef Puhl

(Präsident)

Liebe Mitglieder und Freunde der Gesellschaft,

2. Januar 2020

heute möchte ich mich nur bei Ihnen für Ihr Interesse an unserer Arbeit und/oder Ihr Engagement für die deutsch-französische Verständigung bedanken. Ein in vieler Hinsicht spannendes Jahr geht zu Ende. Es begann mit der Unterzeichnung des Aachener Vertrags im Januar, der das Fundament der Zusammenarbeit zwischen unseren Ländern und Völkern noch breiter und stabiler machen soll. 2020 werden wir beobachten müssen, wie er umgesetzt wird. Es ging weiter mit der Europa-Wahl im Mai und der Bestellung des neuen Spitzenpersonals in der Europäischen Union. 2020 werden wir diskutieren müssen, ob und wie die Rettung des europäischen Friedensprojekts gelingt. Und es endete mit provokanten Äußerungen Emmanuel Macrons im November zur Nato und dem Wahltriumph Boris Johnsons im Dezember mit dem endgültigen Votum für den Brexit. 2020 steht auch die Zukunft des „Westens“ auf dem Spiel. Bei uns und bei unseren Nachbarn erheben Nationalismus, Rassismus und Antisemitismus wieder ihr Haupt. Auch 2020 werden wir, gerade wir, uns dagegen wehren müssen. Kulturell ging das Jacques Offenbach-Jahr zu Ende und das Beethoven-Jahr begann. 2020 werden auch wir das reiche kulturelle Erbe Europas, das ein gemeinsames Erbe ist, pflegen.

Auch 2020 werden wir also viel zu tun haben. Das wird uns ermuntern, unsere Aufgaben für die deutsch-französische Verständigung weiterhin und stetig ernstzunehmen und dabei das Interesse und die Freude am umfassenden Austausch zwischen unseren Ländern zu fördern. In diesem Sinne freue ich mich darauf, daß wir uns gemeinsam weiter engagieren und wünsche Ihnen, im Namen unseres Vorstands, ein gesundes und glückliches Neues Jahr 2020.  

Beste Grüße,

Dr. Detlef Puhl
(Präsident)