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InfoBrief 2022-2



Nr. 2022-2

25. Juni 2022

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitglieder, chers amis,


leider haben Sie wieder lange auf unseren Info-Brief warten müssen. Auch in diesem Frühjahr hat das Corona-Virus heftig gewütet und uns in unseren Aktivitäten gebremst. Von Entspannung, wie ich im Januar hoffte, konnte leider keine Rede sein. Aber ich hoffe, Sie haben auch diese Welle gut überstanden.

Wir haben aber, wie in unserer Satzung vorgesehen, unsere ordentliche Mitgliederversammlung 2022 wieder im ersten Halbjahr abhalten können. Sie war gut besucht. Am 8. Juni habe ich Ihnen dort über das vergangene Jahr Bericht erstattet. Vorstandswahlen standen in diesem Jahr nicht an. Allerdings hat unser Schatzmeister Rolf Gerner, wie angekündigt, sein Amt niedergelegt. An seiner Stelle hat die Mitgliederversammlung unser neues Mitglied Rudolf Schmitz in das Amt gewählt. Der Vorstand freut sich auf eine gute Zusammenarbeit.

Für das zweite Halbjahr 2022 hat der Vorstand auch wieder ein komplettes Pro-gramm vorgelegt, das die MV gebilligt hat. Freilich steht auch dieses Programm immer noch unter dem allgemeinen Vorbehalt, dass die Pandemie, die noch nicht vorüber ist, uns keinen Strich durch die Rechnung macht. Und so wünsche ich uns erst recht, dass wir uns in der zweiten Jahreshälfte wieder öfter treffen können.


Detlef Puhl

Rückschau

Am 13. März 2022 trafen wir uns in der evangelischen Kirche in Rheinbreitbach zu einem Klavierkonzert mit Benjamin Moser. Benjamin Moser (* 3. Mai 1981 in München) stammt aus einer Musikerfamilie: Seine kanadische Mutter Edith Wiens (* 1950) ist Sängerin und sein Vater Kai Moser Cellist. Sein Bruder Johannes Moser (* 1979) ist ebenfalls Cellist.
Moser erhielt seit dem Alter von sechs Jahren Klavierunterricht. Noch als Schüler begann er mit dem Klavierstudium an der Hochschule für Musik in München bei Michael Schäfer. An der Universität der Künste in Berlin studierte er 2002–2009 als Meisterschüler bei Klaus Hellwig. Nach dem Meisterklassendiplom vervollständigte Moser seine musikalischen Fähigkeiten bei Dmitri Baschkirow und ab 2012 bei Alfred Brendel in London.
Moser wurde dem internationalen Publikum bekannt, als er 2007 Preise beim Moskauer Tschaikowski-Wettbewerb sowie in New York beim Nachwuchswettbewerb Young Concert Artists International Auditions gewann. Er tritt als Solist in Orchesterkonzerten und Klavierabenden auf. Sein Repertoire umfasst Werke von Bartók, Beethoven, Brahms, Chopin, Gershwin, Grieg, Liszt, Mozart, Rachmaninow, Tschaikowski und Schumann.
Seine Konzerte führen ihn durch Konzerthäuser in Europa und der ganzen Welt.
Er begeisterte sein Publikum mit Werken von Schumann, Beethoven, Debussy, Ravel, Tschaikowski und Rachmaninow.

Am 31. März 2022 luden wir zu einer Podiumsdiskussion im Gustav-Stresemann-Institut ein, zu der die Generalkonsulin in Düsseldorf, Dr. Olivia Berkeley-Christmann, per Video zu einem Grußwort zugeschaltet war. Unter dem Motto „Vor der Wahl: „Elysée und Europa“ diskutierten die französische Wissenschaftlerin Marie Augère von der (deutsch-französisch-polnischen) Stiftung Genshagen, Prof Dr. Andreas Wirsching vom Institut für Zeitgeschichte in München und Polens Generalkonsul in Köln, Jakub Wawrzyniak, über die damals anstehenden Präsidentschaftswahlen in Frankreich. Unter dem Eindruck des russischen Angriffs auf die Ukraine plädierte Wawrzyniak dafür, dass die Ukraine das entscheidende Thema sein müsse. Frau Augère hob hervor, dass unter dem Schock dieses Angriffs die Wahlen in Frankreich auch zu einer Entscheidung über die Rolle des französischen Präsidenten in und für Europa würden.
Wirsching betonte, dass es viele Warnungen im Hinblick auf Russland gegeben habe. Aber nach dessen Angriff sei nicht nur über Europa, sondern auch über die USA zu reden. Die Wahlen 2022 seien auch eine Zäsur für Frankreich, argumentierte Wirsching, da sie Macron für seine letzte Amtszeit die Chance zu einem Neustart gäben, denn seine erste Amtszeit habe ja unter keinem guten Stern gestanden. Ein Neustart für Europa in Frankreich gehe aber nicht ohne Deutschland, nicht ohne die USA und nicht ohne die Staaten Mittel- und Osteuropas.

Am 7. April 2022 lud Françoise Linckelmann zum ersten Salon Littéraire des Jahres ein, den sie Hergé und seiner Figur Tintin, einer Ikone der „bande dessinée“ widmete. Après un court exposé sur la biographie de Hergé, elle nous a emmenés dans le monde pas si imaginaire que ça de Tintin. Toute l’œuvre est un reflet très fidèle de l’époque de l’écrivain et dessinateur. Son premier album nous emmène chez les Soviets, c’est une mise en images, certes burlesque, de la terreur exercée sur les Occidentaux par le bolchévisme, mais qui touche exactement le nerf de l’époque et reste tristement actuelle. Dans les albums suivants seront thématisés la Guerre froide, les révolutions en Amérique du Sud, le colonialisme en Afrique, les trafics de drogue, les appétits que déclenche le pétrole, la découverte de nouvelles technologies, etc. Hergé crée toute une série de personnages, Haddock, Tournesol, la Castafiore, les Dupondt, tous hauts en couleurs, tous ayant un rôle très précis à jouer dans les aventures mais aussi dans la psychologie de Hergé. Ensuite Françoise Linckelmann a montré l’art du dessinateur Hergé, parlé de l’influence du cinéma sur le cadrage des images et les mouvements des personnages et montré comment il était passé du dessin crayonné à la ligne claire, qui en fait définit son art. Elle a illustré son propos d’une magnifique projection d’images. Pour les Français une consécration, pour les Allemands l’occasion de découvrir les dessous d’une bande dessinée qui n’a pas pris une ride….
Et comme toujours, la soirée s’est terminée avec un beau buffet…
Nous essaierons d’organiser une excursion au musée Hergé à Louvain-la-Neuve en septem-bre.

Am 7. Mai 2022, zum Europa-Tag der Stadt, hat sich unsere Gesellschaft wieder mit einem Info-Stand im Alten Rathaus präsentieren können. An der Seite des Institut Français und des CERC (Centre Ernst Robert Curtius) haben wir so manche Interessenten über unsere Aktivitäten informieren können. Leider konnten wir das nicht, wie bisher, im großen Gobelin-Saal tun, sondern mussten uns mit einem Stand im Gewölbe im Erdgeschoß begnügen. Aber einige Anmeldeformulare fanden ihren Weg in interessierte Hände.

Am 19. Mai 2022 fuhren wir nach Duisburg, um das Museum Küppersmühle für moderne Kunst zu besichtigen. Danielle Schlösser erklärte uns die Entstehung der Sammlungen und des Gebäudes, die Rolle von den Sammlern Hans Grothe und Sylvia Ströher.

Außen Ziegel, innen White Cube: Schon das Gebäude ist ein Werk für sich: Die Architekten Herzog & de Meuron verwandelten das alte Speicher-Gebäude mit seiner historischen Backsteinfassade, dem ursprünglichen Museumstrakt sowie nun dem neuen Erweite-rungsbau in ein Haus für die Kunst mit einer Ausstellungsfläche von rund 6.000 m², deren Architektur sich durch Klarheit und Reduktion auf das Wesentlich auszeichnet. Die beiden Treppentürme aus gewundenen, terracottafarbenem Beton gleichen im Inneren einer gigantischen Skulptur.

„Die Sammlung vermittelt ein wesentliches Stück deutscher Kunstgeschichte der Nachkriegszeit“, so MKM-Direktor Walter Smerling. „Das Herz, wenn man so will, sind die informellen und abstrakten Maler, die „Gründerväter“ der deutschen Nachkriegskunst wie Willi Baumeister, K.O. Götz oder Emil Schumacher und ihre europäischen Kollegen Emilio Vedova, Maria Helena Vieira Da Silva oder Wols. Auch die Nachfolgegeneration, die sich intensiv mit der Geschichte auseinandergesetzt hat – Anselm Kiefer, Georg Baselitz, Gerhard Richter u.a. – ist mit zentralen Werken vertreten. Die Sammlung ist zugleich sehr persönlich, das macht ihren Charakter und ihre Vitalität aus. Man spürt die Begeisterung für die Abstraktion durch die Jahrzehnte, das zeigen Werke von Walter Stöhrer, Christoph M. Gais oder David Schnell. Und das Anliegen der Sammler, „ihre“ Künstler und Künstlerinnen mit Werkkonvoluten aus unterschiedlichen Schaffensphasen zu präsentieren, ist ein großes Glück für das Museum. So lässt sich deutsche Kunstgeschichte erleben. Der Erwei-terungsbau, die Neueröffnung mit der erstmaligen Präsentation der Sammlung in diesem Umfang ist ein großes Glück für die Kunstlandschaft der Bundesrepublik Deutschland.“

Am 24. Juni 2022 trafen wir uns wieder beim traditionellen Grillfest im Kottenforst.

Vorschau

Am 30. Juni 2022 laden wir um 17h30 wieder zu einer Podiumsdiskussion ein, in Zusam-menarbeit mit dem Institut Français, dem CERC und dem Colloquium Humanum. Im Institut Français werden wir dann über die Ausgang der französischen Parlamentswahlen diskutieren und die Auswirkungen, die das Ergebnis auf die Politik Frankreichs in den kommenden fünf Jahren hat, auf die Rolle des Präsidenten Macron und seinen jetzt wohl reduzierten Hand-lungsspielraum. Moderiert von Andreas Noll, dem dem Institut Français verbundenen Jour-nalisten des Deutschlandfunks (sein Podcast: „Frankoviel“) werden die CERC-Wissen-schaftlerin Ulrike Guérot und der französische Professor Jérôme Vaillant die anstehenden Fragen diskutieren. Wir erwarten eine lebhafte, vielleicht sogar streitige Diskussion. Lassen Sie sich diese Gelegenheit nicht entgehen.

Vom Freitag, 19. bis zum Sonntag, 21. August 2022 treffen wir uns in Sainte Ménehould, um mit den „Amis de la Route de Goethe“ über einen engeren Austausch zu diskutieren, an dem uns gelegen ist. Anlass für das Treffen ist der 230. Jahrestag der Schlacht bei Valmy, nach der die Truppen der europäischen Monarchen den Boden des revolutionären Frank-reich verlassen mussten. Die Exkursion ist ausgebucht.
Am Samstag, 20. August, findet um 17 Uhr im Ratssaal des „Himmeroder Hofs“ in Rheinbach ein deutsch-französisches Konzert statt. Die Vereinigung zur Förderung der Partnerschaft Villeneuve-lez-Avignon und Rheinbach hat die französische Violinistin Bérangère Le Boulair aus Toulouse und die deutsche Cellistin Christiane Reiling aus Ulm eingeladen, gemeinsam musikalisch der Geschichte unserer beiden Länder nachzuspüren.

Am Montag, 5.September, wird die Stadt Bonn den 60. Jahrestag des Besuchs feiern, den der damalige französische Staatspräsident Charles de Gaulle der Bundeshauptstadt abstattete. Danach entstand der Elysee-Vertrag vom 22. Januar 1963, der die Grundlage unserer engen Beziehungen bildet. Diese Veranstaltung steht am Anfang eines „Deutsch-Französischen Jahres“ in Bonn, das auch die Feiern des 60. Jahrestags des Elysee-Vertrags und des 70. Jahrestags des Institut Français in Bonn umfassen wird. Einzelheiten folgen.

Am Donnerstag, 8. September 2022 laden wir zum einem weiterem Salon Littéraire ein. Sylvie Tyralla wird den neuen Roman von Yasmina Reza „Serge“ in französischer Sprache vorstellen. Dans ce roman de la fratrie, de la vieillesse, de la judaïcité et de la solitude, Yasmina Reza déploie tout son art et son irréductible humour. Die Veranstaltung findet im Hause Tyralla, Deutschherrenstr. 90 in 54177 Bonn statt und fängt um 17 Uhr an. Danach essen wir wie üblich zusammen. Wir bitten um Ihre verbindliche Anmeldung bis zum 5. September unter info@dfg-bonnrheinsieg.de und den üblichen kleinen Beitrag zum an-schließenden Buffet.

Vom Mittwoch, 14. September bis zum Donnerstag, 15. September 2022 machen wir eine Exkursion nach Louvain-la-Neuve. Am Mittwochvormittag besichtigen wir das Hergé-Museum und nach dem Mittagessen die Stadt Louvain-la-Neuve. Die Stadt ist Ende des 60er Jahre, als neue Universitätsstadt, entworfen worden und im Laufe der 70er Jahre gebaut worden. Die Besonderheit: die Stadt ist auf einer Betonplatte gebaut und der ganze Verkehr läuft unterirdisch. Wir übernachten in Louvain-la-Neuve. Am Donnerstag steht ein Besuch der Fondation Folon im Park des Château de la Hulpe auf dem Programm. Zu sehen sind dort die Plakate des genialen Malers Folon und eine Wechselausstellung. Im Moment läuft eine Tomi Ungerer-Ausstellung. Nach dem Mittagessen fahren wir zurück, mit einer Pause in Zoutleeuw im flämischen Brabant, unweit von Lüttich, wo wir die Leonardskirche besichtigen. Sie stammt aus der Übergangzeit zwischen Romanik und Gotik und beherbergt viele sakrale Kunstschätze.

Wir fahren mit eigenem PKW, wenn möglich in Fahrgemeinschaften. Es sei denn wir haben mindestens 20 Teilnehmer. In dem Fall könnte man erwägen, mit einem Reisebus zu fahren.

Kosten:
Hergé-Museum, mit einer Führung durch Louvain-la-Neuve kombiniert: 12.- €
Fondation Folon: 11.- €
Übernachtung:139.- € DZ, 129.- € EZ (inkl. Frühstück); Parking: 15.- €
Benzin und Mahlzeiten

Wir bitten um ihre verbindliche Anmeldung bis zum 1. August beim Generalsekretär unterinfo@dfg-bonnrheinsieg.de. Auch wenn Sie sich auf der Mitgliederversammlung schon spontan entschieden haben! Wir benachrichtigen Sie, sobald wir mehr wissen!

In der 2. Oktoberwoche beabsichtigen wir, für 4 Tage nach Paris zu fahren. Wir fahren mit der Bahn, versuchen u.a. einen Termin in der Assemblée Nationale zu bekommen und arbeiten an einem spannenden Programm. Wir bitten um Ihre verbindliche Anmeldung bis zum 1. August beim Generalsekretär unter info@dfg-bonnrheinsieg.de. Auch wenn Sie sich schon spontan entschieden haben auf der Mitgliederversammlung! Wir benachrichtigen Sie, sobald wir mehr wissen!

Von Freitag, 21. bis Sonntag, 23. Oktober 2022 findet der Jahreskongress der VDFG und der FAFA in Dortmund statt. Alle Informationen und Formulare finden Sie auf der Internetseite der VDFG.

Am Freitag, 28. Oktober 2022 laden wir zur Besichtigung des Bürgermeister-Stroof-Hauses in Vilich und anschließend zu einer Weinprobe im Kellergewölbe ein. Das Bürgermeister Stroof-Haus beherbergt eine schöne Sammlung von Akten und Erinnerungen an Napoléon und die französische Zeit in Bonn, bzw. in Vilich. Klaus Hübschmann wird in bekannter geschätzter Weise die Weinprobe durchführen und uns die Weinlandschaften Osteuropas vorstellen. Das Haus steht in der Adelheidisstraße 3, in 53225 Bonn und die Veranstaltung beginnt um 17 Uhr. Wir bitten um ihre verbindliche Anmeldung bis zum 24. Oktober beim Generalsekretär unter info@dfg-bonnrheinsieg.de. und die Überweisung des Kostenbeitrags von 20 €.

Am Donnerstag, 3. November 2022 treffen wir uns zu einem Salon Politique zum Thema „Energie et Économie“. Wir wollen uns von einem Energieexperten Impulse für unsere Diskussion geben lassen. Gespräche laufen noch. Die Veranstaltung findet im Hause Menzel statt: Mecklenburger Str. 3, 53175 Bonn. Sie beginnt um 19 Uhr. Wir bitten um ihre verbindliche Anmeldung bis zum 28. Oktober beim Generalsekretär unter info@dfg-bonnrheinsieg.de, sowie den üblichen Beitrag zum anschließenden Buffet.

Am Freitag, den 18. November 2022 laden wir zu unserem traditionellen Dîner amical ein. Dieses Jahr treffen wir uns im Parkrestaurant Rheinaue, Ludwig-Erhard-Allee 20 in 53175 Bonn. Weitere Informationen folgen.

Am Mittwoch, 7. Dezember 2022 findet unser Adventkaffee statt! Wir treffen uns um 16.30 Uhr auf der Godesburg. Wir bitten um ihre verbindliche Anmeldung bis zum 1. Dezember beim Generalsekretär unter info@dfg-bonnrheinsieg.de.

Am Sonntag, 15. Januar 2023 beginnen wir das neue Jahr mit unserer Neujahrmatinee! Auch hier folgen weitere Informationen.

A vos rimes et casseroles !


Quand on se gorge d’un potage,
Succulent comme un consommé,
Si notre corps en est charmé
Notre âme l’est bien davantage

Scarron

Potage à la Barrière Lorsqu’il fallut dîner dans cette auberge atroce,
Le front de mon ami se rembrunit soudain.
On mit notre couvert dans le fond du jardin
Près d’un jeu de tonneau disloqué. Quelle noce !

Le potage manqua complètement d’attrait.
Comme un lac d’un blanc terne. Alors rempli d’alarme
Mon ami s’écria : « Quel bouillon ! Il faudrait
Pour lui percer les yeux un fameux maître d’armes. »

Je ne l’écoutais pas. Mon caprice suivait
La fillette au jupon rouge qui nous servait.
Opulente beauté – seize ans et du corsage !

Et j’allais répétant : « Vois donc quels yeux, mon cher ! »
Lui, tout à son idée et d’un accent amer :
« Que n’a-t-elle jeté ses yeux dans le potage ! »

Charles Monselet

« Tout est consommé ! », aurait dit Godefroy de Bouillon !

Toujours du même Monselet, un hymne au cochon :

…car tout est bon en toi : chair, graisse, muscles, tripes !
On t’aime galantine, on t’adore boudin.
Ton pied dont une sainte a consacré le type (Sainte Menehould !!)
Empruntant son arôme au sol périgourdin,

Eût réconcilié Socrate avec Xanthippe.
Ton filet, qu’embellit le cornichon badin,
Forme le déjeuner de l’humble citadin ;
Et tu passes avant l’oie au frère Philippe.

[…] Adorable cochon, animal-roi, cher Ange !

Et pour terminer une ode au picodon de Charles Forot :


Une odeur de chèvre
Que vous devinez
Exalte la lèvre
Chatouille le nez

Onctueuse pâte
Mûrie en des pots
Dans l’obscur repos
Où le doigt les tâte.
Quel concert des dons
Font les picodons
A qui les déguste :

Il n’en est comme eux
Puissants et crémeux
Pour chanter si juste !


Conclusion : « Un poème jamais ne valut un dîner », prétendait Joseph Berchoux. Voire ! Le dîner s’envole et le poème reste !


Après des vers culinaires une recette musicale : Tournedos Rossini


Ingrédients : 4 tranches de pain brioché rassis
4 tournedos de bœuf
4 belles tranches de foie gras
4 rondelles de truffe fraîche (ou en conserve)
100g de beurre
20cl de crème fraîche épaisse
6 cl de cognac
6 cl de madère
Sel et poivre


Découpez le pain en disques à la taille des tournedos.
Faites-les dorer sur les 2 faces dans 50 g de beurre chaud. Réservez au chaud.
Faites chauffer le cognac dans une petite casserole.
Faites fondre le reste de beurre jusqu'à ce qu'il prenne une couleur noisette. Faites-y revenir les tournedos à feu vif, 3 à 5 minutes selon la cuisson désirée, en les retournant à mi-cuisson.
Salez, poivrez et flambez-les avec le cognac.
Posez les rondelles de pain dans les assiettes de services maintenues au chaud, puis déposez un tournedos sur chaque. Remettez au chaud (couvert d'aluminium, dans le four à 100°C par exemple).
Versez le madère dans la poêle pour déglacer, grattez les sucs de cuisson et ajoutez la crème. Salez, poivrez. Faites épaissir la sauce à feu doux en remuant bien.
Déposez une tranche de foie gras sur chaque tournedos, puis une rondelle de truffe et enfin nappez de sauce. Servez aussitôt, avec une poêlée de cèpes et une purée de pommes de terre et céleri.

Wir hoffen, dass das Programm für das zweite Halbjahr 2022 Ihre Interessen trifft und freuen uns, Sie bei der einen oder der anderen Veranstaltung grüßen zu können!

Mit freundlichen Grüßen
Sylvie Tyralla-Noel
Detlef Puhl

Impressum
Mit dem InfoBrief unterrichtet der Vorstand die Mitglieder über das Leben in der Gesellschaft.
Der InfoBrief erscheint nach Bedarf.
Anschrift: Deutsch-Französische Gesellschaft Bonn und Rhein-Sieg e.V., Andreasstraße 51, 53179 Bonn, Tel. : 0228 947 761 50.

Die Gesellschaft ist im Vereinsregister des Amtsgerichtes Bonn unter der Nr. 3999 eingetragen und als gemeinnützig vom FA St. Augustin anerkannt, Steuernummer 222/5733/0775.
E-Mail: info@dfg-bonnrheinsieg.de
Internet: www.dfg-bonnrheinsieg.de
Verantwortlich für den Inhalt: Rainer Kubis, E-Mail: alcyon19@sfr.fr