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InfoBrief 2005-4



Nr. 2005-4

15. Oktober 2005

Sehr geehrte Mitglieder, liebe Freunde, chers amis,


 

mit diesem neuen Infobrief möchten wir Ihnen Neues aus dem Leben der Gesellschaft mitteilen.

 

Rückschau

 

Am 9. September 2005 trafen wir uns zu einem Leseabend in französischer Sprache im Haus Crampen. Sylvia Deykowski und Sylvie Tyralla-Noel lasen aus dem Leben und Werk des 1905 verstorbenen Schriftstellers Jules Verne. Beide Damen waren bemüht, Jules Verne im historischen und gesellschaftlichen Kontext der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zu präsentieren. An Hand ausgesuchter Textauszüge zeigten sie wie zukunftsorientiert seine Vorstellungen technischer Entwicklungen gewesen sind. Nach dem Vortrag gab es noch ausreichend Gelegenheit zu einem Austausch bei gutem Wein und einem vorzüglichen Buffet. Wir danken der Familie Crampen und allen, die mitgeholfen haben.

 

Vom 15. bis zum 18. September 2005 fand in Bayreuth der 50. Kongress der Vereinigung der Deutsch-Französischen Gesellschaften und der Fédération des Associations Franco-Allemandes statt. Der Höhepunkt der Veranstaltung war die Verleihung des Elsie-Kühn-Leitz-Preises an den luxemburgischen Premierminister Jean-Claude Juncker. Damit würdigt die Vereinigung Deutsch-Französischer Gesellschaften in Deutschland und Frankreich (VDFG/FAFA) die herausragenden Verdienste Junckers um die Europäische Einigung und seine Mittlerrolle zwischen Deutschland und Frankreich. Vor allem gilt dieser Preis seinem Einsatz für den europäischen Verfassungsvertrag, die Wirtschafts- und Währungsunion sowie für seine Vermittlung zwischen Deutschland und Frankreich bei den Verhandlungen um die Währungsunion und den Stabilitätspakt.

In seiner Laudatio hob der langjährige Koordinator für die deutsch-französische Zusammenarbeit Prof. Rudolf von Thadden das Engagement Junckers für ein soziales Europa hervor wie seine Fähigkeit, als Luxemburger auf Ausgleich zwischen den Großen insbesondere Frankreich und Deutschland hinzuwirken. „Es geht Jean-Claude Juncker nicht nur um eine Zone des wirtschaftlichen Erfolgs. Bei allem Respekt für die Sicherung des Wohlstandes, hat die EU für ihn vor allem dadurch historische Bedeutung, dass sie eine Friedensmacht schafft, die auf die globale Welt ausstrahlt“.

Jean-Claude Juncker erwiderte, dass es ihn mit einem gewissen Stolz erfülle, der erste Nicht-Deutsche und Nicht-Franzose zu sein, der mit diesem Preis ausgezeichnet werde. Gelegentlich benötigten die Deutschen und Franzosen einen vermittelnden Dritten, um zueinander zu finden. „Wer so tut, als seien die deutsch-französischen Beziehungen immer nur von Freude und Sonnenschein geprägt gewesen, irrt gewaltig. Doch wären ohne dieses deutsch-französische Sonderverhältnis viele Teile der europäischen Einigung nicht möglich gewesen. Darum gilt es, dieses Verhältnis in besonderem Maße zu würdigen“, erklärte Juncker und ermunterte die VDFG/FAFA, ihren vom freiwilligen Bürgerengagement getragenen Beitrag für Europa, besonders unter Einbeziehung der Jugend, fortzusetzen.

Das Preisgeld stiftete Juncker dem deutsch-französisch-luxemburgischen Kulturprojekt „Centre Culturel Pierre Werner“ in Luxemburg.

Bisherige Preisträger des seit 1996 alle zwei Jahre in Erinnerung an das völkerverbindende Wirken der Gründungspräsidentin der VDFG, Elsie-Kühn-Leitz, vergebenen Preises in Höhe von 10.000,-€ waren u.a. Valéry Giscard D´Estaing, Jacques Delors und Helmut Kohl.

Auf dem von der Deutsch-Französischen Gesellschaft Bayreuth ausgerichteten Kongress der VDFG und der FAFA mit rund 150 Teilnehmern aus Deutschland und Frankreich waren zuvor Möglichkeiten der kulturellen und regionalen Zusammenarbeit, Marketingstrategien für den Erwerb der Partnersprache und deutsch-französische Perspektiven im erweiterten Europa erarbeitet worden.

Der französische Botschafter in Deutschland, Claude Martin, rief die Gesellschaften auf, sich verstärkt der Sprachförderung und der Ansprache der Jugend zu widmen sowie sich aktiv in die Entwicklung deutsch-französischer Beziehungen in den neuen Bundesländern einzubringen und stellte einen unterstützenden Preis für diese Ziele in Aussicht.

Im Internet auf der Seite der Gesellschaft (www.dfg-bonnrheinsieg.de) können dazu folgende Informationen abgerufen werden:

• Die Laudatio von Prof. Dr. Rudolf von Thadden zur Preisverleihung an Jean-Claude Juncker,

• Die Rede des Premierministers Jean-Claude Juncker

• Die Vita von Elsie Kühn-Leitz

 

Am 23. September 2005 luden wir zu einer Weinprobe in die Rigal’schen Kapelle. Dr. agr. Karlheinz Birkmann präsentierte uns in seiner jovialen und fachlich fundierten Art und Weise Weine aus dem Loire-Tal, dem Ziel unserer Exkursion 2006.

Die Teilnehmer waren sehr angetan von der Dekoration und der Kelleratmosphäre, die hervorragend zu einem solchen Abend passt. Die Auswahl der Weine fand großen Anklang.

 

Exkursion nach Soest am 1. Oktober 2005

Zum vierten Mal unternahmen wir einen Tagesausflug mit den Freunden der DFG Köln und dieses Mal waren wir die Veranstalter. Ziel war die Besichtigung der Französischen Kapelle des OFLAG VI A in der Colonel BEM Adam Kaserne in Soest. Wir wussten, dass französische Offiziere im Dachboden eines der Häuser der zum Gefangenenlager umfunktionierten Kaserne eine Kapelle eingerichtet hatten, aber von dem, was uns genau erwartete, hatte keiner von uns die geringste Ahnung. Nach einigen Erklärungen über das Leben im OFLAG und die besonderen Umstände in Soest (Gründung einer „Universität“ im OFLAG) wurden wir nach oben geführt, eine Eisentür wurde geöffnet und wir wurden in einen kleinen Raum, dessen Wände vollständig ausgemalt waren, hineingelassen. Der Eindruck war überwältigend. Eine in Blau- Beige- und Rottönen gehaltene freskenähnliche Wandmalerei, deren Symbolik sowohl ein theologisches Programm wie auch die Sehnsucht der Gefangenen nach der Heimat darstellt: Frankreich und seine heiligen Orte, Heilige, die im Krieg und Gefangenschaft gelebt und gestorben sind, um den gefangenen Christus, die Berufe aus christlicher Sicht und die schmerzhafte Jungfrau Maria. Anschließend wurden wir durch Dokumentationsräume geführt, wo Werke von Gefangenen, Zeichnungen und satirische Texte sowie Gegenstände aus dem Gefangenenalltag ausgestellt sind.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen im Pilgrimhaus hatten wir eine sehr interessante Führung durch die Stadt Soest. An dieser Stelle bedanken wir uns bei den Mitgliedern der „Geschichtswerkstatt Französische Kapelle e.V.“ für ihr Engagement.

 

Vorschau

 

Am Dienstag, dem 18. Oktober 2005 geben wir einen kleinen Empfang für die in Bonn studierenden französischen Studentinnen und Studenten in Zusammenarbeit mit dem Akademischen Auslandsamt der Universität Bonn. Wir erwarten ca. dreißig französische Studierende und etwa eine gleiche Anzahl deutscher Studierender, die im Rahmen des ERASMUS-Programms gerade einen Frankreichaufenthalt hinter sich gebracht haben. Mitglieder und Freunde unserer Gesellschaft können hier aus erster Hand Neues über Hochschulen, akademisches Leben und alles, was dazugehört, erfahren. Hoffentlich können wir viele der Studierenden bei unseren Veranstaltungen wieder sehen. Vielleicht wird es auch möglich sein, dem einen oder anderen unserer französischen Gäste den Aufenthalt hier zu erleichtern und ihnen einen Blick in einen deutschen Familienalltages zu ermöglichen. Anregungen zur Ausrichtung des Empfangs sind sehr willkommen. Kontakt: Dr. Hermann Müller-Solger, Henri-Spaak-Strasse 47, 53347 Alfter, Tel. 0228 646248, E-Mail: hermann@ms-site.de Die Begegnung findet im Internationalen Club im Internationalen Zentrum, Poppelsdorfer Allee 53, Eingang Ecke Argelander Str. ab 19.30 Uhr statt.

 

Am Mittwoch, dem 26. Oktober 2005 präsentiert Richard Stock, Direktor des Centre Eurpéen Robert Schuman in Scy-Chazelles, eine Werbekampagne zum Sprachenlernen.

Warum Französisch, die Sprache des Nachbarn erlernen?

Im Rahmen des Lingua Programms hat das Centre Européen Robert Schuman in Zusammenarbeit mit anderen deutschen und belgischen Instituten und Universitäten ein neuartiges Projekt zur Förderung der Sprache des Nachbarn (deutsch und französisch) durchgeführt. Um zum Erlernen und zum Benutzen der Nachbarsprache zu ermutigen, haben die Hauptakteure des Projekts versucht, präzise und gut fundierte Argumente für leicht zugängliche Kommunikationsmittel zu entwickeln. Die dabei entwickelten Werbe-Präsentationen können seit Januar 2005 von Interessenten auf der Internetseite des Centre Européen Robert Schuman genutzt werden: www.centre-robert-schuman.org Überzeugende, sachgestützte Argumente für Eltern und Schüler, die bei der Sprachenwahl beraten werden sollen, sind damit aktualisiert und leicht zugänglich gemacht. Die Präsentationen zeigen den Mehrwert, den das Erlernen der Nachbarsprache bringt und „entstauben“ das Image der Sprache des Nachbarn! Insgesamt existieren 15 verschiedene Programm-versionen, die jeweils für ein bestimmtes Zielpublikum ausgearbeitet wurden. Es handelt sich dabei um "offene" Programme, die der jeweiligen Situation und dem jeweiligen Publikum angepasst werden können. Die Veranstaltung wird Ihnen neue und überzeugende Argumente in leicht vermittelbarer und allen zugänglicher Forum vorstellen, die Sie für Ihre Sprachenwahl-Beratung nutzen können.

Die Veranstaltung findet von 15.00 bis 17.00 Uhr im Robert-Schuman-Institut, Bonn, Adenauerallee 35 statt.

Anmeldungen erbeten unter Tel.: 0228 – 39186-0

www.rsib.uni-bonn.de

www.frankreichforum.org

www.dfg-bonnrheinsieg.de

 

Am Mittwoch, dem 26. Oktober 2005 findet eine Podiumsdiskussion zum Thema „EUROPA: demokratisch und sozial?“ im Haus der Geschichte um 19.30 Uhr statt. Siehe beiliegende besondere Einladung!

 

Am Freitag, dem 28. Oktober 2005 findet ein Leseabend in französischer Sprache statt. Unser Mitglied Ute Raschpichler-Saad wird Anna Gavaldas Roman „Je l’aimais“ vorstellen. Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr im Kunstverein Bad Godesberg, Burgstrasse 85. Wir bitten um Ihre Anmeldung bis zum 24. Oktober 2005 beim Generalsekretär.

 

Am Sonnabend, dem 5. November 2005 besuchen wir die Matisse-Ausstellung in Düsseldorf in der Kunstsammlung NRW, Grabbeplatz 5. Wir treffen uns vor dem Museum um 11.15 Uhr. Eintritt und Führung kosten 11€ (bei 20 Teilnehmern). Gezahlt wird vor Ort in bar. Anmeldung erbeten bis 2.11.2005 bei Sylvie Tyralla-Noel, Telefon und Fax: 02642 45403

 

Am Mittwoch, dem 9. November 2005 laden wir zu einem Vortrag von Eleftheria Wollny-Pópota M.A. zum Thema „Das Griechenlandbild von Napoleon Bonaparte“. Die Gemeinschaftsveranstaltung mit der Deutschen Hellas-Gesellschaft beginnt um 19.00 Uhr im Rheinischen Landesmuseum, Bonn, Colmantstrasse 14 – 16.

 

Am Sonnabend, dem 19. November 2005 speisen wir gemeinsam zu Mittag im Bistro Interieur No. 253 im ARP MUSEUM Bahnhof Rolandseck, Hans-Arp-Allee 1D, 53424 Remagen, Tel: 02228-911111 im Künstlerbahnhofs Rolandseck, das auch sehr gut mit öffentlichen Verkehrsmittel erreicht werden kann. Wir bieten wieder zwei Menüs zu Auswahl an; bitte kennzeichnen Sie bei Ihrer anliegenden schriftlichen Anmeldung die von Ihnen getroffene Wahl:

 

Vorspeise: Rucolasalat mit marinierten Feigen und gehobeltem Parmesan

Hauptgericht 1 Lammcarré mit Rosmarin, grünen Böhnchen und kleinen Kartoffeln mit Meersalz

Hauptgericht 2 Steinbuttfilet mit Limonen und Weißwein auf Gemüse der Saison

Nachspeise Obsttorte mit crème fraîche

 

Am Sonntag, dem 27. November 2005 laden wir ein zu einer szenischen Lesung zum Thema Schiller und Frankreich von und mit Sylvie Tyralla-Noel und Dr. Peter Andersch. Die Veranstaltung findet (entgegen dem ausgedruckten Programm) im Ernst-Moritz-Arndt-Haus, Adenauer-Allee 79, um 11.30 Uhr statt. Dies ist eine Gemeinschaftsveranstaltung mit dem StadtMuseum Bonn, Eintritt: 5,00 €. Anmeldung beim Generalsekretär bis 24.11.2005 erbeten.

 

Am Donnerstag, dem 8. Dezember 2005 findet unser traditioneller Adventskaffee mit Harfenmusik statt. Wir treffen uns in diesem Jahr auf der Godesburg um 15.30 Uhr. Wir bitten um Ihre Anmeldung bis zum 5. 12. 2005 beim Generalsekretär. Kosten entsprechend individuellem Verzehr. Vom Parkplatz zum Restaurant führt ein Personenaufzug

 

Am Donnerstag, dem 15. Dezember 2005 laden wir zu einem Vortrag von Dr. Johannes Heiner zum Thema Rilke – Un poète français? ein. Rilke lebte eine Zeit lang in Paris als Privatsekretär von Auguste Rodin, hat französische Lyrik ins Deutsche übertragen und auch selbst Lyrik auf französisch verfasst. Die Veranstaltung beginnt schon um 18.00 Uhr (entgegen den Angaben im ausgedruckten Programm) im Robert-Schuman-Institut, Bonn, Adenauerallee 35

 

Konversation

 

17. November 2005 um 19.00 Uhr bei Lyliane Kempen, Auf dem Reeg 4, 53343 Wachtberg-Pech, Tel: 0228 321193.

13. Dezember 2005 um 19.00 Uhr bei Annelies Jones, Im Meisengarten 3a, 53179 Bonn, Tel./Fax: 0228 334132. Interessierte Mitglieder melden sich bitte dort an.

Exkursion 2006

Die Planungen für unsere Frankreichreise 2006 vom 12. bis 17. Juni sind im Wesentlichen abgeschlossen. Die Reise verspricht interessante und erlebnisreiche Tage in einer der schönsten und geschichtsträchtigsten Landschaften an der unteren Loire zwischen Tours und Angers. Von unserem Standquartier in der mittelalterlichen "Domaine de Mestré", ganz in der Nähe der einstigen "Abbaye Royale" von Fontevraud, werden wir Ausflüge in die nähere und weitere Umgebung machen und dabei auch die Städte Saumur und Angers kennen lernen. Auf den Wegen zu und von den größeren Ausflugszielen werden wir abseits der Hauptstraßen manches Überraschende und Schöne sehen oder einfach nur die reizvolle Landschaft auf uns wirken lassen.

Nachdem bereits einige Anmeldungen eingegangen sind, sei noch einmal darauf hingewiesen, dass die Teilnehmerzahl auf 30 Personen begrenzt ist, und die Anmeldungen in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt werden. Das endgültige Reiseprogramm und weitere Einzelheiten erhalten die Teilnehmer zu beginn des I. Quartals 2006. Die Preis wird etwa 700 € pro Teilnehmer betragen.

 

Sonstiges

 

Am Donnerstag, dem 27.10.2005 lädt die Schweizerisch-Deutsche Gesellschaft e.V. Bonn zu einem Vortragsabend um 18.00 Uhr in das Parkrestaurant „Rheinaue“, Ludwig-Erhard-Allee ein. Prof. Dr. Harlheinz Niclauß von der Rheinischen Friedrich – Wilhelms -Universität Bonn trägt vor zum Thema „Neuwahl und Koalitionsbildung – Krisensymptome der Republik“

 

A vos casseroles !

 

Soufflé au Grand Marnier

Ingrédients :

4 dl de lait

80 g de sucre

50 g de beurre

50 g de farine

15 g de fécule

4 oeufs

1 sachet de sucre vanillé

1 pincée de sel

½ dl de Grand Marnier

 

Faire chauffer le lait avec le sucre et le sucre vanillé. Faire fondre le beurre dans une grande casserole. Lorsqu’il mousse, y ajouter la farine et la fécule. Bien mélanger hors du feu. Verser le lait bouillant, remettre sur le feu, laisser bouillir quelques instants en tournant continuellement. Retirer du feu, Incorporer les jaunes d’œufs l’un après l’autre. Verser la liqueur. Battre les blancs en neige, les incorporer délicatement. Beurrer un moule à soufflé, y verser la pâte. Enfourner dans un four chaud (200°) environ 35 mn. Servir immédiatement.

 

Anecdote

 

Les Adieux de Fontainebleau

Le 20 d’avril étant arrivé, Napoléon descendit le perron à deux branches qui conduit au péristyle du château désert de la monarchie des Capets. Quelques grenadiers, restes des soldats vainqueurs de l’Europe, se formèrent en ligne dans la grande cour, comme sur leur dernier champ de bataille ; ils étaient entourés de ces vieux arbres, compagnons mutilés de François 1er et de Henri IV. Bonaparte adressa ces paroles aux derniers témoins de ses combats :

« Généraux, officiers, sous-officiers et soldats de ma vieille garde, je vous fais mes adieux : depuis vingt ans je suis content de vous ; je vous ai toujours trouvés sur le chemin de la gloire.

« Les puissances alliées ont armé toute l’Europe contre moi, une partie de l’armée a trahi ses devoirs, et la France elle-même a voulu d’autres destinées.

« Avec vous et les braves qui me sont restés fidèles, j’aurais pu entretenir la guerre civile pendant trois ans ; mais la France eût été malheureuse, ce qui était contraire au but que je me suis proposé.

« Soyez fidèles au nouveau roi que la France s’est choisi ; n’abandonnez pas notre chère patrie, trop longtemps malheureuse ! Aimez-la toujours, aimez-la bien, cette chère patrie.

« Ne plaignez pas mon sort ; je serai toujours heureux lorsque je saurai que vous l’êtes.

« J’aurais pu mourir ; rien ne m’eût été plus facile ; mais je suivrai sans cesse le chemin de l’honneur. J’ai encore à écrire ce que nous avons fait.

« Je ne puis vous embrasser tous ; mais j’embrasserai votre général... Venez, général... (Il serre le général Petit dans ses bras.) Qu’on m’apporte l’aigle !... (Il la baise.) Chère aigle ! que ces baisers retentissent dans le cœur de tous les braves !... Adieu, mes enfants !... Mes vœux vous accompagnent toujours ; conservez mon souvenir. »

Cela dit, Napoléon lève sa tente qui couvrait le monde

Chateaubriand, Mémoires d’Outre-Tombe (Tome II, 3ème partie, 1ère Ep. Livre cinquième, 4)

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Sylvie Tyralla-Noel

Klausdieter Hübschmann

 

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Impressum:

 

Mit dem Info - Brief unterrichtet der Vorstand die Mitglieder über

das Leben in der Gesellschaft. Der Info - Brief erscheint nach Bedarf.

Anschrift: Deutsch-Französische Gesellschaft Bonn und Rhein-Sieg e.V.,

Am Gärtchen 31; 53347 Witterschlick;

Tel.: 0228 9863654 FAX: 0228 9863655

E-Mail: info@dfg-bonnrheinsieg.de

Internet: www.dfg-bonnrheinsieg.de

Verantwortlich für den Inhalt: Sylvie Tyralla-Noel;

Dr. Wolfgang Linckelmann : E-Mail: wf.linckelmann@t-online.de

Layout: Klausdieter Hübschmann

Bankverbindung: Sparkasse Bonn, Kontonummer 6999, BLZ: 38050000