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InfoBrief 2018-1



Nr. 2018-1

8. Januar 2018

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitglieder, chers amis,


Mit diesem ersten Info-Brief im neuen Jahr 2018 möchten wir Ihnen eine Rückschau der Aktivitäten unsere Gesellschaft im zweiten Halbjahr 2017 anbieten und das Programm für das erste Halbjahr 2018 vorstellen.

Rückschau

 

Nachruf

 

Wir nehmen Abschied von unserem Mitglied Burkart Beilfuß. Nach langer Krankheit verstarb er am 8. November 2017. Er war als Schatzmeister der Gesellschaft beigetreten, als guter Kenner des Deutsch-Französischen. Seine französische Frau, seine Mitgliedschaft im Deutsch-Französischen Chor, seine Tätigkeit im Deutsch-Französischen Jugendwerk und sein Engagement im deutsch-französischen Kulturaustausch prädestinierten ihn für das Amt, das er übernahm und mit großem Einsatz und absoluter Zuverlässigkeit ausübte. Burkart Beilfuß hat außerdem Jahre lang wunderschöne Exkursionen vorbereitet und durchgeführt. Mit ihm entdeckten wir Poitou und Limousin, Nord und Pas-de-Calais, unbekannte Aspekte von Paris und, und, und… Auswahl der Besichtigungsziele und der Restaurants stimmte immer. Ferner hat er viele Neujahrsmatinees mitgestaltet und auf der Bühne mitgewirkt, wobei sein trockener Humor und seine musikalische Seele sehr zur Geltung kamen. Der etwas distanzierte Hamburger passte sich meisterhaft der rheinischen Mentalität an. Wir haben ein geschätztes Mitglied und einen lieben Freund verloren.

 

Rückschau

Am 4. September trafen wir uns im Vortragsraum des Hauses der Bildung zu einem Vortrag Günter Müchlers zu den neuen Verhältnissen in Frankreich. Ist die Wahl Emmanuel Macrons zum Président de la République eine Revolution oder eine Rettung? Wie passt der neue Amtsinhaber in der historischen Landschaft Frankreichs? Mit welchen Erwartungen haben ihn die Franzosen gewählt, was erwartet Europa, bzw. Deutschland von ihm? Eine Reihe von Fragen, die der Referent mit einem enormen Geschichtswissen und einer gesunden Ironie sehr trefflich beantwortete. Man kann Emmanuel Macron mit den großen Akteuren der Französischen Revolution vergleichen, diesen aus dem Nichts entstandenen Reformatoren der Institutionen und Erschaffenden einer neuen Gesellschaftsordnung. Man kann ihn genauso gut mit den großen Rettern Frankreichs vergleichen, Jeanne d’Arc, Napoléon und Charles de Gaulle. So stände er in einer gewaltigen Tradition. Wo bleibt die Revolution innerhalb der Tradition? Beruht sein Wahlsieg darauf, dass die Zeit der rechten und der linken Volksparteien, die sich an der Macht abwechselten, schlicht vorbei ist? Es geht darum Frankreich wieder attraktiv zu machen: Macron glaubt fest, dass ein siechendes Land wirtschaftlich wieder erfolgreich werden kann, wenn es sich nur reformiert. So ist seine Arbeitsmarktreform zu verstehen, in der der erfolgreiche Unternehmer, der neue Arbeitsplätze schafft, wichtiger ist als der Verlust des status‘ quo mancher Arbeitnehmer. Das bedeutet auch sicher gesellschaftliche Umwälzungen, die Frankreich hinzunehmen hat.

Nach seinem spannenden Vortrag beantwortete Günter Müchler Fragen aus dem Publikum. Rudolf Herrmann sei gedankt für seine feinsinnige Moderation.

 

Am 21. September besuchten wir die Ausstellung „Die Zisterzienser - Das Europa der Klöster-“ im Rheinischen Landesmuseum.

Schon etwas vorgebildet durch unseren Besuch in Marienstatt im Juni, waren wir mit der eher asketischen Lebenswelt des Reformordens, der dem Grundsatz des heiligen Benedikt „ora et labora“ folgt, bereits vertraut. Die Reduktion auf das Wesentliche wird nicht nur in der Lebensführung, sondern auch in Kunst und Architektur sichtbar.

Die Führung zeigte uns schwerpunktmäßig Exponate aus der mittelalterlichen Blütezeit des Ordens. Ein Höhepunkt war der vollständig restaurierte Hochaltar aus dem Kloster Kamp am Niederrhein, das seine mittelalterliche Ausstattung vor Ort nicht erhalten hat. Der spätmittelalterliche Wandelaltar (Altar mit klappbaren Seitenflügeln) steht seit dem 19. Jahrhundert in der Kirche St Peter in Rheinberg. Der Wandelaltar zeigt sich in der Ausstellung geöffnet, wie es in den Kirchen nur an hohen Festtagen üblich ist. Der Altar ist in seiner Farbigkeit ein Beispiel für die im späten 15. Jahrhundert nicht mehr strenge Befolgung des Grundsatzes der schlichten Ausstattung der Kirchen. Wie alle Altäre der Zisterzienser ist auch dieser ein Marienaltar.

Ein ganz besonders edles Beispiel der Marienverehrung ist die Statue „Maria auf der Mondsichel“ (um 1415) aus Kloster Eberbach. Die Madonna wurde in Böhmen entwickelt und europaweit nachgeahmt. Sie steht heute im Louvre und ist als „la belle Allemande“ bekannt.

Maria ist gekleidet wie eine Königin. Der bekannte gotische Hüftschwung wird unterstrichen durch den reichen Faltenwurf ihres eleganten Gewandes. Sie trägt das Jesuskind auf dem Arm, das in seiner Nacktheit seine Menschwerdung zeigt.

Neben diesen kunsthistorisch bedeutenden Objekten wurde auch auf die wirtschaftliche Arbeit und Bedeutung der Zisterzienser hingewiesen. Der „Konzern der weißen Mönche“ war ein europäisches Netzwerk, das allerdings ohne die Mitwirkung der Konversen (Laienbrüder) nicht funktioniert hätte. Sie hatten meist ein Handwerk gelernt und konnten oft auch schreiben und Buch führen. Die Konversen halfen beim Bau , im Garten, in Ziegeleien und bei der Herstellung von Pergament aus Schafshäuten. Hierfür hielten einige Klöster Schafherden, so z. B. das Zisterzienserkloster Rivaulx Abbey in Yorkshire.

Wirtschaftszentren waren auch die sogenannten Grangien (von lateinisch granum -Korn), Gutshöfe, die meist von Konversen betrieben wurden. In den Städten unterhielten die Zisterzienser Stadthöfe, auch curiae genannt, zum Warentausch und Verkauf. Sie wurden ebenfalls überwiegend von Konversen betrieben.

Die Ausstellung endet mit zwei Büchern. Das eine enthält einen Brief von Bernhard von Clairvaux an den ersten Zisterzienser-Papst Eugen III , in dem Bernhard bittet, die Kirche im Sinne der Zisterzienser zu reformieren. Martin Luther verfasste 1520 einen ähnlichen Mahnbrief an Papst Leo X und bezieht sich dabei auf Bernhard. Mit dieser Nebeneinanderstellung der beiden Texte wurde der Bogen geschlagen von den mittelalterlichen Zisterziensern zum diesjährigen Gedenken an die Reformation vor 500 Jahren. (Jutta Menzel)

 

Am 5. Oktober trafen wir uns zu einer szenischen Lesung „Madame de Staël im Gespräch“ mit und von Sylvie Tyralla und Peter Andersch. In einem lebendigen Austausch ließen die beiden Kontrahenten die berühmte Französin sich über ihre politischen und literarischen Aktivitäten äußern.

 

Am 3. November luden wir zu einer Weinprobe im Heimatmuseum Lengsdorf. Wir hatten die Appellation „Côtes de Provence“ uns zum Thema gemacht und durften unter der Anleitung von Klausdieter Hübschmann acht verschiedene Weine aus dieser Gegend probieren. Während der Weinprobe wurde Fritjof Kühn, der nicht mehr zum Amt des Vorsitzenden des Beirats kandidiert hatte, mit einer Ehrenurkunde und einem Weinpräsent verabschiedet.

Am 10. und 11. November fuhren 44 Schüler aus der Region mit der Deutsch-Französischen Gesellschaft zur Hochschul- und Studienmesse 19. Deutsch-Französisches Forum nach Straßburg.

Auf Einladung der Deutsch-Französischen Gesellschaft Bonn und Rhein-Sieg - und in Kooperation mit dem Institut Français in Bonn - nahmen in diesem Jahr 44 Abiturienten und drei ihrer Fachlehrer aus der Region an unserer Jugendreise nach Straßburg zum 19. Deutsch-Französischen Forum teil. Die Schüler erhielten vor allem Gelegenheit, sich auf dieser in ihrer Art einmaligen Studien- und Bildungsmesse über die vielfältigen universitären Studienangebote im deutsch- französischen Kontext zu unterrichten oder sich mit Blick auf spätere Berufs- und Karrieremöglichkeiten zu orientieren. Unser Aufenthalt vor Ort begann am Freitag, 10.11. allerdings mit einer Führung durch die Altstadt von Straßburg. Anschließend konnten die jungen Leute noch auf eigene Faust durch die historische Hauptstadt des Elsass bummeln. Es folgte ein Informations-Besuch im Europäischen Parlament, wo wir uns detailliert über Aufgaben und Arbeitsweise des hohen Hauses unterrichten ließen .Der erste Besuchstag klang mit einer typisch elsässischen „Choucroute garnie“ in unserer Auberge aus.

Wie in den Vorjahren war der Samstag (11. 11.) ganz dem Besuch der Bildungsmesse gewidmet: An rd. 200 Ständen von Universitäten, Hochschulinstituten, sonstigen Kultur- und Bildungseinrichtungen aus Deutschland und Frankreich sowie von verschiedenen Wirtschaftsunternehmen konnten unsere jungen Teilnehmer aus erster Hand praktische Informationen über deutsch-französische Bildungsgänge sammeln oder sich für ihre individuelle Karriereplanung inspirieren lassen. Das ergänzende Angebot von Workshops und Fachvorträgen wurde ebenfalls gerne angenommen.

Fazit - Die Reise verlief problemlos und harmonisch. Aus den positiven Rückmeldungen lässt sich schließen, dass unsere Straßburg-Fahrt für die Teilnehmer wieder eine Fülle weiterführender, nützlicher Informationen und Impulse für die spätere Studien- oder Berufswahl gebracht hat.

Für die Deutsch-Französische Gesellschaft selbst bietet die Schülerreise nach Straßburg eine willkommene Gelegenheit zu einem intensiven Austausch mit den Schülern und mitreisenden Französischlehrern. Erfreulich auch, dass unsere Fahrt für manche Schulen der Region zu einem festen Termin im Jahres-Kalender geworden ist und nicht zuletzt deshalb von der Schulabteilung der Bezirksregierung Köln empfohlen wird. (Ingo Radcke / Eberhard Schuppius)

 

Am 13. November fand im Vortragssaal der Bonner Vertretung der Europäischen Kommission eine außerordentliche Mitgliederversammlung statt. Zwei Ämter waren bei der letzten ordentlichen Mitgliederversammlung unbesetzt geblieben, das Amt des Vorsitzenden des Beirats und das Amt der/s Vizepräsidenten/in. Herr Sebastian Schuster, Landrat des Rhein-Siegkreis, wurde als Vorsitzender des Beirats einstimmig gewählt. Frau Sylvie Tyralla-Noel wurde als Vizepräsidentin einstimmig gewählt.

Anschließend veranstalteten wir eine Diskussion mit einem Vortrag des französischen Journalisten Daniel Vernet zum Thema „Deutschland hat gewählt – Neustart für Europa?“ Dabei wollten wir die Erwartungen diskutieren, die von französischer Seite an die neue Bundesregierung gerichtet sind, die nach den Bundestagswahlen am 24. September gebildet würde. Leider war zu dem Zeitpunkt noch nicht absehbar, von welcher Koalition Deutschland in den kommenden vier Jahren regiert würde. Und nach dem Abbruch der Sondierungsgespräche Ende November sind wir immer noch nicht weiter. Dennoch machte Daniel Vernet in seinen Ausführungen deutlich, wie sehr die Ungleichzeitigkeit politischer Initiativen unserer beiden Länder in Bezug auf Europa den Blick auf die Zukunft trübt. Frankreichs junger Präsident Macron hatte die „Neugründung Europas“ zu einer Kernbotschaft seines Wahlkampfes im Frühjahr gemacht. Im Bundestagswahlkampf spielte das Thema „Europa“ kaum eine Rolle. Klar ist, daß Frankreich nach der programmatischen Europa-Rede Macrons an der Sorbonne vom 26. September Gesten von Deutschland in zwei Gebieten erwartet: Bei der Reform der Eurozone, die Frankreich mit der Rückgewinnung eigener Glaubwürdigkeit vorantreiben will, und in Fragen der Verteidigung, wo Frankreich sich besonders in Afrika allein fühlt. Reaktionen aus Deutschland sind, der nur „geschäftsführenden Bundesregierung“ geschuldet, sehr verhalten. Die Debatte ruft also nach Fortsetzung. Detlef Puhl moderierte die anschließende Diskussion.

 

Am 17. November trafen wir uns zu einer neuen Ausgabe des Salon Littéraire. Françoise Linckelmann stellte „Les deux remords de Claude Monet“ von Michel Bernard vor, einen biografischen Roman, in dem zwei große Schmerzen oder Trauer oder Gewissensfragen des Malers analysiert werden. Sein Freund und Malerkolleg Frédéric Bazille ist während des deutsch-französischen Kriegs 1870 gefallen, während Monet nach London geflohen war. Seine geliebte Frau Camille starb 1879. Die Rolle der beiden bei der Entstehung von Monets Werk wird von Michel Bernard sehr liebevoll beschrieben, sowie auch Monets Einschätzung und Bewertung des eigenen Werks.

 

Vom 23. bis 26. November tagte der 62. Kongreß der Vereinigung Deutsch-Französischer Gesellschaften für Europa e.V. (VDFG) in Hamburg. Unsere Gesellschaft war dort mit unserem Präsidenten, dem Generalsekretär, Klaus Plümmer als Rechnungsprüfer der VDFG und der Hamburgerin Jutta Menzel gut vertreten. Kulturelle Höhepunkte waren ein Konzert des Felix Mendelssohn Jugendsinfonierorchesters Hamburg im Kleinen Saal der Elbphilharmonie sowie ein Konzert des Deutsch-Französischen Chors & Ensemble Voix des femmes Hamburg im „Kleinen Michel“. Der letzte Abend war ein „Festlicher“ mit Tanz im „Grundsteinkeller“ des Restaurants „Parlament“ im Rathaus. Beim Empfang des Ersten Bürgermeisters Olaf Scholz im Rathaus trug die Sängerin Véronique Elling eine eigene Version der französischen Nationalhymne vor, „La Marseillaise de l’espoir“, von Präsident Macron ausdrücklich als Ausdruck der Hoffnung gelobt:

 

„Allons enfants de la patrie,

le jour de gloire est arrivé

Liberté, liberté chérie

L’étendard d’espoir est levé

L’étendard de justice et de paix

Entendez-vous près des frontières

L’appel des peuples voisins

Qui viennent nous tendre la main

Peuples unis, peuples solidaires

En marche citoyens

Pour l’Europe de demain

Marchons, chantons

Et que la paix

Eclaire nos chemins. »

 

In vier Ateliers wurden Vorschläge zur Intensivierung unserer Arbeit diskutiert. Darunter sind 101 Ideen des Intergenerationellen Forums. Dr. Frank Baasner, der Direktor des Deutsch-Französischen Instituts in Ludwigsburg hat außerdem eine Studie über die DFGs vorgestellt, die unter www.dfi.de oder info@dfi.de abgefragt werden kann. Der Kongreß endete mit einer Abschlußerklärung, in der die VDFG/FAFA Deutschland und Frankreich auffordern, ihre „fruchtbaren Gegensätze“ für die Arbeit an neuen Visionen für die Zukunft Europas nutzbar zu machen. Er appelliert an die Regierungen beider Länder, die nach der Sorbonne-Rede des Präsidenten Macron mögliche neue deutsch-französische Dynamik nicht zu verspielen. Die Mitglieder der VDFG/FAFA sind bereit, sich an der Organisation der von Macron vorgeschlagenen lokalen Bürgerdiskussionsforen (Conventions démocratiques) aktiv zu beteiligen. (Detlef Puhl)

Am 2. Dezember trafen wir uns im gemütlichen Weinzimmer des Restaurants zur Godesburg zum traditionellen Adventskaffee. Jutta Menzel, Sylvie Tyralla-Noel und Detlef Puhl lasen ein paar Geschichten und Gedichte, passend zur Jahreszeit, vor.

 

Am 6. Dezember fuhren wir nach Aachen zu einer Besichtigung des Doms und einem Besuch des dortigen Weihnachtsmarktes. Zwei Führungen des Doms erlaubten einen besonderen Einblick in dieses einzigartige Bauwerk. Die klassische Führung durch den Dom und die Schatzkammer machte einem Teil der Gruppe die geschichtliche und die geistliche Bedeutung des Doms deutlich. Eine besondere Führung durch den Leiter der Bauhütte ließ den anderen Teil der Gruppe Einblick nehmen in die architektonische Struktur dieses in seinem Kern 1200 Jahre alten Doms und führte uns in den Dachstuhl. Wir danken besonders Rolf Gerner für die Organisation dieses denkwürdigen Ausflugs. (Detlef Puhl)

 

Vorschau

Am Sonntag, 21. Januar 2018 laden wir zur traditionellen Neujahrsmatinee ein. Der Pianist Matthias Rein und die Sopranistin Catherine Veillerobe werden uns ein facettenreiches Programm „Hommage à Claude Debussy“, der vor hundert Jahre gestorben ist, anbieten. Siehe Sondereinladung.

Am Donnerstag, 1. Februar 2018 fahren wir nach Wuppertal zur Manet-Ausstellung im von-der-Heydt-Museum. Abfahrt ab Bonn-Bad Godesberg: 9.46 Uhr, (ab Bonn Hauptbahnhof 9.53 Uhr) Ankunft in Wuppertal 11.09 Uhr. Führung um 11.30 Uhr. Gemeinsames Mittagessen um 13.30 bei Wagner am Mäuerchen (nicht im Preis inbegriffen). Rückfahrt 15.46 Uhr, Ankunft in Bad Godesberg: 17.14 Uhr. Preis: 23,50 € .

Wir bitten um Ihre Anmeldung bei Herrn Puhl (info@dfg-bonnrheinsieg.de) und Überweisung der Kostenbeitrag bis zum 20. Januar 2018.

Am Freitag, 23. Februar 2018 treffen wir uns im Schaumburger Hof zum Dîner Amical. Siehe Sondereinladung.

Am <>Donnerstag, 8. März 2018 laden wir zu einem Salon Littéraire. Sylvie Tyralla-Noel wird Erik Orsennas neues Buch « La Fontaine, une école buissonnière » in französischer Sprache vorstellen. „Depuis l’enfance, il est notre ami. Et les animaux de ses Fables, notre famille. Agneau, corbeau, loup, mouche, grenouille, écrevisse ne nous ont jamais quittés. Malicieuse et sage compagnie ! Mais que savons-nous de La Fontaine, sans doute le plus grand poète de notre langue française ? Die Veranstaltung findet im Hause Tyralla, Deutschherrenstr. 90 in Bonn-Bad Godesberg um 19 Uhr statt. Wir bitten um Ihre Anmeldung bis zum 5. März bei Sylvie Tyralla (tyralla-noel@web.de)

Ein Vortrag mit Norbert Röttgen, Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag ist für die zweite Märzhälfte 2018 geplant

Am Donnerstag, 12. April 2018 wird Laurence Campa über den Avantgarde-Dichter Guillaume Apollinaire referieren. Für ihre monumentale Apollinaire-Biographie hat sie 2014 den Prix de la Biographie der Zeitschrift Le Point bekommen. Ihr Fachgebiet umfasst die Literaturgeschichte des ersten Viertels des XX. Jahrhunderts. Sie ist außerdem Mitglied des Centre international de recherche de l’Historial de la Grande Guerre de Péronne. Die Veranstaltung in französischer Sprache findet im Institut Français statt und beginnt um 19 Uhr.

Am Mittwoch,18. April 2018 findet die ordentliche Mitgliederversammlung 2018 im Axenfeldhaus, Habsburgerstraße 9 in Bonn-Bad Godesberg statt. Siehe Sondereinladung.

 

Vom Freitag, 4. bis zum Samstag, 5. Mai 2018 fahren wir nach Bad Karlshafen und Kassel auf den Spuren der Hugenotten in Deutschland. Geplant sind ein Besuch des Hugenotten-Museums in Bad Karlshafen sowie ein Besuch des Grimm-Museums in Kassel. Übernachtung in Hofgeismar, in der Tagesstätte der evangelischen Akademie. Der Preis für Busfahrt und Übernachtung beträgt ca. 106,-€ pro Person in einem Einzelzimmer, 100,-€ pro Person in einem Doppelzimmer. Sondereinladung im nächsten Info-Brief!

 

Coin Littéraire

Claude Debussy : Monsieur Croche

« Parmi les institutions dont la France s’honore, en connaissez-vous une qui soit plus ridicule que l’institution du prix de Rome ? On l’a déjà, je le sais, beaucoup dit, encore plus écrit ; cela sans effet bien apparent, puisqu’elle continue avec cette déplorable obstination qui distingue les idées absurdes ?… » — J’osai lui répondre que cette institution prenait peut-être ses forces dans le fait qu’elle était parvenue à l’état de superstition dans certains milieux… Avoir eu ou ne pas avoir eu le prix de Rome résolvait la question de savoir si on avait, oui ou non, du talent. Si ça n’était pas très sûr, c’était du moins commode et l’on préparait pour l’opinion publique une comptabilité facile à tenir. M. Croche siffla entre ses dents, mais pour lui-même, je pense… « Oui, vous avez eu le prix de Rome… Remarquez, monsieur, que j’admets fort bien que l’on facilite à des jeunes gens de voyager tranquillement en Italie et même en Allemagne, mais pourquoi restreindre le voyage à ces deux pays ? Pourquoi surtout ce malencontreux diplôme qui les assimile à des animaux gras ?

» Le prix de Rome est un jeu ou plutôt un sport national. On en apprend les règles dans des endroits nommés : Conservatoire, École des Beaux-Arts, etc.

» Sans vouloir discréditer l’institution du prix de Rome, on peut au moins en affirmer l’imprévoyance… je veux dire par cela qu’on abandonne froidement de très jeunes gens aux tentations charmantes d’une entière liberté dont, au surplus, ils ne savent que faire… Qu’ils accomplissent les termes du formulaire réglant la marche des « envois de Rome » et les voilà quittes de toute autre préoccupation. Or, en arrivant à Rome, on ne sait pas grand’chose, — tout au plus sait-on son métier ! — et l’on voudrait que ces jeunes gens, déjà troublés par un complet changement de vie, se donnent à eux-mêmes les leçons d’énergie nécessaires à une âme d’artiste. C’est impossible ! Et si l’on peut lire le rapport annuel sur les envois de Rome, on s’étonnera de la sévérité de ses termes ; ça n’est pas la faute des pensionnaires si leur esthétique est un peu en désordre, mais bien celle de ceux qui les envoient dans un pays où tout parle de l’art le plus pur, en les laissant libres d’interpréter cet art à leur guise.

 

A vos casseroles

Nougat glacé

(8 personnes)

 

4 œufs

100g de sucre en poudre

20 cl de crème fleurette bien froide

2 cuill. à soupe de miel

40g d’amandes effilées

30g de pignons de pins

40g de pistaches vertes émondées

40g d’écorces d’oranges confites

Coulis de framboises (facultatif)

Préparation:

Couper les écorces d’oranges en petits cubes.

Dans une poêle, faire griller les fruits secs, sans ajout de matière grasse.

Quand les fruits sont dorés et la poêle bien chaude, ajouter 50g de sucre, mélanger et laisser caraméliser, en remuant souvent.

Retirer du feu.

Faire chauffer le miel.

- Préparation de la crème:

Séparer les blancs des jaunes d’œufs.

Monter les blancs en neige très ferme.

Mélanger les jaunes avec 50g de sucre, dans un autre saladier.

Ajouter le miel bouillant aux blancs en neige, tout en continuant de fouetter.

Ajouter ensuite, progressivement, le mélange blanc d’œuf et miel aux jaunes d’œufs.

Monter la crème fleurette (préalablement réservée au réfrigérateur) en chantilly.

Puis la mélanger progressivement à la préparation.

Incorporer ensuite les fruits secs caramélisés et les écorces d’oranges confites.

Verser la préparation dans des petits moules individuels en silicones (types moules à muffins). Recouvrir de film alimentaire.

Réserver au congélateur au moins 6h.

Sortir et démouler environ 15min avant de servir.

Servir accompagné d’un coulis de framboises maison.

Astuce :

On peut également réaliser ce nougat glacé dans un grand moule à cake, dans ce cas, réserver au moins 12h au congélateur.

 

Liebe Mitglieder, wir aktualisieren das Mitgliederverzeichnis und wären sehr dankbar, wenn Sie uns Ihre elektronische Adresse mitteilen könnten, falls Sie es noch nicht getan haben. Eine kurze E-Mail an info@dfg-bonnrheinsieg.de reicht!

Wir hoffen, dass das Programm der ersten Jahreshälfte 2018 Ihre Interessen trifft und freuen uns, Sie bei der einen oder anderen Veranstaltung begrüßen zu dürfen. Wir wünschen Ihnen ein gutes Jahr 2018!

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Sylvie Tyralla-Noel und Dr. Detlef Puhl

 

 

Impressum:

Mit dem INFO-BRIEF unterrichtet der Vorstand die Mitglieder über das Leben in der Gesellschaft. Der Info - Brief erscheint nach Bedarf.

Anschrift: Deutsch-Französische Gesellschaft Bonn und Rhein-Sieg e.V., Andreasstraße 51, 53179 Bonn

Tel. : 0228 947 761 50.

Die Gesellschaft ist im Vereinsregister des Amtsgerichtes Bonn unter der Nr. 3999 eingetragen und als gemeinnützig vom FA St. Augustin anerkannt, Steuernummer 222/5733/0775.

E-Mail: info@dfg-bonnrheinsieg.de Internet: www.dfg-bonnrheinsieg.de

Verantwortlich für den Inhalt: Sylvie Tyralla-Noel, E-Mail: tyralla-noel@web.de